Agave shawii.jpg, Shaw's Agave, Küsten-Agave, Agave orcuttiana, Agave pachyacantha, Foto

Agave shawii Engelmannii

Synonyme: Agave orcuttiana, Agave pachyacantha
Deutsche Bezeichnung: Shaw's Agave, Küsten-Agave
Familie: Agavaceae
Wuchsform: mehrjährige sukkulente Pflanze mit grundständiger Rosette von etwa 150 cm Durchmesser und 100 cm Höhe
Blätter: graugrün, linealisch, fleischig, bis 70 cm lang und 15 cm breit, mit stacheligen Rändern, spitz zulaufend, immergrün
Blüten: zahlreich, an bis zu 3-5 m hohen, dekorativen, rispenförmigen Blütenständen, leuchtend gelb, mit 6 etwa 5 cm langen Tepalen
Blütezeit: September bis Mai
Früchte: aus einem Karpell (monokarpisch) entwickeln sich eiförmige Kapseln mit zahlreichen abgeflachten, schwarzen Samen
Habitat: küstennahe, trockene, sonnige Standorte, auf armen Böden, im Chapparal oder Sukkulentenbusch bis 1.500 m Höhe
Verbreitung: Nieder-Kalifornien, Kalifornien
Vermehrung: aus Samen oder vivipar entstandenen Jungpflanzen
Verwendung: selten als Zierpflanze, diente früher den Einheimischen als Nahrungslieferant
Sonstiges: Die Agaven sind Rottenpflanzen. Die Gattung umfasst etwa 100 verschiedene Arten, die vor allem im mittelamerikanischen Raum weit verbreitet sind. Agaven entfalten ihre Blüten erst nach mehreren (Agave shavii nach 15 oder mehr) Jahren und blühen nur einmal (hapaxanth). Anschließend stirbt die Blattrosette langsam ab. Neben der Vermehrung durch Samen werden häufig auch seitliche Sprößlinge gebildet, manche Spezies sind auch lebendgebährend (vivipar). Die meisten Arten sind sehr frostempfindlich.